https://youtube.com/watch?v=XauBzPQno-k%3Frel%3D0
Thriller :: USA 2013 :: 112 Minuten
Regie :: Kelly Reichardt (›Wendy and Lucy‹)
Darsteller :: Jesse Eisenberg, Dakota Fanning, Peter Sarsgaard
Ist die Erde vor dem ökologischen Kollaps noch zu retten und was kann man dafür tun? Nach einer Informationsveranstaltung über die Zukunft des Planeten steht für die beiden Öko-Aktivisten Josh und Dena endgültig fest: Auch sie wollen etwas unternehmen, was die Menschen aufrüttelt, bevor es zu spät ist. Dafür sind viele kleinere, aber öffentlichkeitswirksame Aktionen notwendig. Die eine große und alles verändernde Maßnahme, die die Welt rettet, gibt es nicht. Zusammen mit Harmon, einem dritten Aktivisten, beschließen sie daher die Sprengung eines in ihren Augen überflüssigen Staudammes. Nach ausgiebiger Vorbereitung ist es so weit. Doch etwas geht schief und es gibt keine Möglichkeit mehr in die Normalität zurückzukehren.
Die Regisseurin Kelly Reichardt (MEEKS CUTOFF, WENDY UND LUCY) zählt zu den ganz großen neuen Talenten des amerikanischen Kinos. Sie interessiert sich ebenso sehr für die akribische Vorbereitung der Tat, wie für die Veränderungen, die sie in ihren Protagonisten hervorruft. So funktioniert NIGHT MOVES sowohl als Thriller als auch als Psychodrama. Durch die elegant komponierten Bilder und starken schauspielerischen Leistungen von Jesse Eisenberg (THE SOCIAL NETWORK, DIE UNFASSBAREN – NOW YOU SEE ME), Dakota Fanning (TWILIGHT, KRIEG DER WELTEN) und Peter Sarsgaard (BLUE JASMINE, AN EDUCATION) entwickelt sich eine Sogwirkung, die einen nicht mehr loslässt.
Der Film lief im Wettbewerb der Festivals von Venedig und Toronto 2013, beim Festival des Amerikanischen Films in Deauville gewann er den Hauptpreis.
»Ein Thriller zwischen Hitchcock und Dostojewski«
– Playlist»Wie die besten Thriller übersetzt Night Moves individuelle Ängste in größere Zusammenhänge, wie der Realismus schult er den Blick für die Bedeutsamkeit scheinbar belangloser Gesten und Details. Und wie jeder herausragende Film stellt er die ganz großen existentiellen Fragen, ohne sie dem Zuschauer aufzudrängen.«
– Julia Dettke: Die Zeit vom 13. August 2014